Das DOS-Museum

Nachdem ich mir 1989 meinen ersten PC – einen 286er mit 15 MHz, 512 KB Hauptspeicher, 20 MB Platte und DR-DOS als Betriebssystem – angeschafft hatte, sind unzählige kleinere und auch einige etwas größere "Progrämmchen" entstanden, von denen ich hier spaßeshalber mal einige ausstelle.
Mit PCs und dem Betriebssystem DOS kam ich erstmals um 1987/1988 herum in der Uni Düsseldorf in Berührung. Meinen eigenen PC kaufte ich mir allerdings erst Ende 1989 zu Beginn meines Studiums: Einen "AT" der Marke "Highscreen" von Vobis für genau 2.274 DM (keine Ahnung, warum ich mich nach fast 30 Jahren noch so genau an den Kaufpreis erinnere...).
Mein erster PC hatte eine 80286er-CPU mit 15 MHz Taktfrequenz, 512 KB Hauptspeicher (später aufgerüstet auf 1 MB), ein 5¼-Zoll-Floppylaufwerk (später noch ergänzt durch ein zusätzliches 3½-Zoll-Diskettenlaufwerk) und eine lahme und laute 20-MB-Festplatte (die ich später durch eine 80-MB-Platte ersetzte). Als Bildschirm diente anfangs ein Monochrom-Monitor, der an eine sogenannte "Hercules"-Grafikkarte angeschlossen war. Diesen habe ich später durch einen Farb-Monitor (VGA-Auflösung 640×480, 16 Farben) ersetzt.

Meine ersten Programmier-Versuche auf dem PC unternahm ich in BASIC, genauer gesagt mit GW-BASIC von Microsoft, das bei MS-DOS standardmäßig mit dabei war. Zwar hatte mein Vobis-PC kein MS-DOS, sondern nur den "Klon" DR-DOS, aber irgendwie war ich an eine MS-DOS-3.2-Boot-Diskette gekommen, auf der GWBASIC.EXE enthalten war, das auch unter DR-DOS lief. Genau wie das C64-BASIC verwendete GW-BASIC Zeilennummern als Sprungziele. Als C64-Umsteiger fühlte ich mich daher bei GW-BASIC gleich "heimisch". Ich bin dann aber ziemlich schnell – wie bereits beim C64 – zu Assembler übergegangen, wobei ich hier den A86/D86 (damals Shareware) von Eric Isaacson benuzte. Erst relativ spät habe ich angefangen, in C zu programmieren, wofür ich mir eine verbilligte Studentenversion von "Turbo C++ 1.01" (Profipaket) von Borland kaufte.
Innerhalb von 7 bis 8 Jahren sind so auf dem DOS-PC eine Unmenge an kleineren und auch einige größere "Progrämmchen" entstanden, von denen ich hier spaßeshalber mal einige ausstelle. MemPatch habe ich damals als Shareware vermarktet und bin sogar so um die 50 Exemplare losgeworden. Der A86-Disassembler R86 geistert sogar jetzt noch – nach 12 Jahren – durchs Netz... (Stand: 2003; inzwischen, 2021, sind es schon 30 Jahre.😮)
Die nachfolgenden Programme sind alle gezippt. Der Sourcecode liegt jeweils dabei – entweder im gleichen Pfad oder im Unterverzeichnis "SRC". Wenn nicht anders angegeben, wurde als Assembler der A86 verwendet, und als C-Compiler Turbo C++. Die Sourcecodes der DOS-Programme können ohne Einschränkungen frei verwendet werden.
Weitere DOS-Programme finden sich im Bereich Fraktalgrafik.
Audio-Programme
Fun-Programme
Utilities
Programmier-Tools
Programm-Libraries
Quelle: